Beginn offen!
Angedacht ist ein aus drei Modulen bestehendes Projekt zum Themenkomplex »Gentechnik«
in Nordrhein-Westfalen mit internationaler Beteiligung in Vorbereitung:
Die aktuelle Forschung und Anwendung der Gentechnik stellen wesentliche Fragen:
- zur Wirtschaftlichkeit
- zur Notwendigkeit
- zur Ethik
- zum Weltbild
- zum Religionsbild
- zur politischen Perspektive
- zu Chance/Gefahr für Medizin, Ernährung, Ökologie
1. Kunstwettbewerb
Aufgabenstellung
Bildende Künstler/innen werden aufgerufen, sich inhaltlich auf das Thema Gentechnik einzulassen und kreativ in allen bekannten künstlerischen Techniken produktiv zu werden:
- Fotografie, Grafik, Installation, Malerei, Objekt/Skulptur und Video
»genARTec • basic«
Die eingereichten Werke dürfen eine gewisse Größe/zeitliche Länge nicht überschreiten und müssen eine objekthafte Vorgabe (angelehnt an die DNA-Helix) ins Werk integrieren.
Ergänzt durch Kurzkommentare der Künstler wird so für die Öffentlichkeit ein leichter vergleichbares Gesamtwerk geschaffen.

»genARTec • advanced«
Voraussetzung ist die Teilnahme an »genARTec basic«.
Es können dann jegliche Werke eingereicht werden, die sich ersichtlich mit dem Thema Gentechnik beschäftigen.
Über die Auswahl der Werke entscheidet gemäß den Kriterien Bezug zum Thema, Originalität und künstlerische Laufbahn eine Fachjury.
Fachjury
- Gerd Andersen* (DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst)
- Prof. Ursula Bertram-Möbius* (Technische Universität Dortmund, FB Kunst)
- Prof. Caroline Dlugos (FH Dortmund, FB Design)
- Dr. Martin Gesing*, M. A. (Stadtmuseum Beckum)
- Dr. Gerhard Kilger, (DASA Dortmund)
- Hiltrud Neumann (Sammlerin, Mönchengladbach)
- Axel Schöber (ART-isotope, Dortmund)
- Jörg Stüdemann* (Kulturdezernat Dortmund)
2. Projektbeschreibung
Modul I > ART
Wie im Projekt »ART-spanner« der Galerie ART-isotope wird es eine künstlerische Vorgabe (an die DNA-Helix angelehnt) geben, deren Gestaltung/Visualisierung im Rahmen eines internationalen Kunstpreises ausgeschrieben und über eine Fachjury bewertet wird. Die teilnehmenden Künstler/innen, durch ihre unterschiedlichen Kulturkreise geprägt, werden die Vielschichtigkeit der Gentechnik in einem zur Verfügung gestellten Forum erkunden und mit ihren Werken visualisieren und kommentieren.
Dieser Auftakt des Projektes dient dazu, das Thema Gentechnik durch Kreativität und eine öffnende, künstlerische Unbefangenheit im Rahmen der Galerie (base/orbit) und der 9. Dortmunder Museumsnacht – ergänzt durch einführende Sachvorträge – einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.
Modul II > CONTRA
Dieses Modul wird in einer religiös ausgerichteten Örtlichkeit in Nordrhein-Westfalen stattfinden und durch eine entsprechend orientierte, jurierte Kunstausstellung ergänzt.
Aus den verschiedensten Bereichen werden Ethiker, Journalisten, Künstler, Wissenschaftler, Publizisten, Politiker, Religionsvertreter, Umweltinitiativen, etc. im Rahmen einer einmonatigen Veranstaltungsreihe (Theater, Vortrag, Film/Video, Lesung/Hörspiel) zu Worte kommen, um ihre Bedenken und Widerstände zum Thema Gentechnik darzustellen.
Modul II > PRO
Dieses Modul wird in einer institutionellen oder industriellen Örtlichkeit wie z. B. einer Forschungsstätte oder einer produzierenden Firma in NRW stattfinden und durch eine entsprechend orientierte, jurierte Kunstausstellung ergänzt.
Aus den verschiedensten Bereichen werden Designer, Ethiker, Industrievertreter, Mediziner, Politiker, Wissenschaftler, etc. im Rahmen einer weiteren einmonatigen Veranstaltungsreihe (Theater, Vortrag, Film/Video, Demonstration/Versuch) zu Worte kommen, um Perspektiven und Vorteile zum Thema Gentechnik darzustellen.
Modul III > STATUS QUO
Auf einem international ausgelegten, dreitägigen Symposium werden in einer neutralen Örtlichkeit in NRW wie z. B. der Zeche Zollverein (School), Essen die Ergebnisse von ausgewählten Vertretern der Module I und II dargestellt und zusammen thematisiert.
Um eine Ausgewogenheit der Ansichten, Einschätzungen und Perspektiven zu gewährleisten, wird die Leitung des Symposiums einem qualifizierten Moderator übertragen. Das Podium und die Präsentationsflächen werden paritätisch an Vertreter der öffentlichen Meinung, der Kunst und von »Pro« und »Contra« aufgeteilt.
Parallel dazu werden die über die Fachjury bestimmten acht besten künstlerischen Positionen und die beiden Gewinner des Kunstpreises öffentlich ausgestellt bzw. prämiert.
Dokumentation/Fortführung
Das gesamte Projekt wird textlich, bildlich und filmisch begleitet und zusammenfassend zweisprachig dokumentiert.
Das Projekt »genARTec« wird als Wanderaustellung in anderen Bundesländern/Ländern mit begleitenden Vorträgen gezeigt und damit erweitert werden.
3. Beteiligte
Konzeption und Organisation
Beteiligt an Idee, Konzeption und Organisation sind:
- Axel Schöber (ART-isotope, Dortmund)
- Astrid Wendelstigh (freie Medienschaffende)
Zur Durchführung des Projektes ist vorgesehen, Anfang 2009 einen eingetragenen Verein »genARTec e. V.« zu gründen und ihm die Durchführung zu übertragen.
Beraterstab
Beratend stehen dem Projekt »genARTec« bisher folgende Fachleute zur Seite:
- Dr. Heike Brand (Fernuniversität Hagen)
- Dr. Gerhard Kilger* (DASA Dortmund)
- Prof. Reinhard Renneberg** (Hong Kong University)
Künstler/innen
Für das Projekt werden sich – auf den Erfahrungswerten des letzten Projektes »ART-spanner 2007« beruhend – ca. 120 Künstler/innen aus ca. 16 Ländern beteiligen.
Fachleute
Die Moderatoren, Podiumsteilnehmer, Publizisten und Referenten werden gezielt aus verschiedenen Kulturkreisen und nach ihrer Qualifikation im jeweiligen Wissensbereich ausgewählt.
4. Kunstpreis
Geplant ist die Vergabe folgender Preisgelder, Sachspenden und Ausstellungen:
Preisgelder (Modul I)***
- 1. Preis: 2.000,– Euro
- 2. Preis: 1.000,– Euro
- 3. Preis: 500,– Euro
Sachspenden
In Abhängigkeit zur Anzahl und Bereitwilligkeit von Sponsoren aus verschiedensten Bereichen sind weitere Preise in Form von z. B. Grafiktableaus, Leinwänden, Pigmenten, Software, Werkzeugen, etc. möglich.
Preisträgerausstellung (Modul III)
Die beiden ersten Preisträger erhalten im Rahmen des Moduls Status Quo gemeinsam eine Ausstellungmöglichkeit, in deren Rahmen sie weitere Werke zum Thema Gentechnik, aber auch ihr bisheriges Schaffen präsentieren können.
Die Ausstellung wird im Rahmen der Projektdokumentation oder gesondert in Form eines PDF-Kataloges veröffentlicht.
Ausschreibung/Teilnahmegebühr
Die genauen Ausschreibungsunterlagen können ab … mehrsprachig beim Veranstalter angefordert werden.
Es wird eine Bearbeitungspauschale von 20,– Euro für »genARTec basic« erhoben.
Einsendeschluss
Einsendeschluss der Werke und der zugehörigen Kurzkommentare ist der 1… .
Projektauftakt
Die Vernissage findet am … im »orbit« und am 6 … in der »base« in Dortmund statt.
5. Sponsoren und Förderer
Zur Durchführung des Projektes »genARTec« benötigen wir engagierte Unternehmen, die u. a. durch Gelder oder auch Sachleistungen zur Realisation einzelner Module bzw. des Gesamtprojektes beitragen und auch Institutionen, die Fördergelder bereitstellen.
- Hotels, Messeausstatter, Transportunternehmen, Übersetzungsbüros, Versicherungen, etc.
- Künstlerbedarf, Hard-/Softwarehersteller, etc.
- Forschungseinrichtungen, Stiftungen, Verbände, etc.
- Dokumentarfilmer, Medienpartner, Publizisten
Fördergelder/Partner
In Bearbeitung, ein erster Förderantrag wurde von der Bezirksregierung Arnsberg leider abgelegt.
6. Kontaktaufnahme
Gerne beantworten wir Ihre Fragen bzw. sind dankbar für Vorschläge, Hinweise, Kontakte und Hilfestellungen.
Kontaktaufnahme per E-Mail
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* = angefragt ** = in Planung *** = abhängig von Sponsoren-/Fördergeldern